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Fasermangel und Kolonerkrankungen

Es wurde vereinbart, dass bessere Analysetechniken und Bioassays der Faser- und Faserzusammensetzung erforderlich sind. Synthetische duplizierende Aktivitäten, die auf Naturfasern zurückzuführen sind, stellen eine faszinierende Alternative dar, um die Bandbreite der Fasereffekte mit den Faserarten in der Ernährung des Menschen in Beziehung zu setzen. Obwohl es in der bisherigen Literatur sicherlich Abweichungen gibt, schienen Berichte auf dieser Konferenz darauf hinzudeuten, dass die Gallensalzausscheidung nicht durch erhöhte Mengen an Ballaststoffen erhöht wurde; vielmehr scheint dieser Gallensalzstoffwechsel verändert zu sein, was zu einem verringerten Desoxycholat und einem erhöhten Chenodesoxycholat führt. Elektrische Aktivität, manometrische Daten und motorische Transitstudien müssen korreliert werden, um optimale Informationen über die Darmfunktionen in Bezug auf die Nahrungsaufnahme zu erhalten. Weitere Studien in dieser Richtung sollten im normalen „schmutzigen“ Dickdarm durchgeführt werden. In der frühen Pathogenese der Divertikulose könnte der Aktivität des Längsmuskels des Dickdarms mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Im Allgemeinen scheint es eine Korrelation zwischen geringer Ballaststoffaufnahme und „Zivilisationskrankheiten“ zu geben, aber es kann noch nichts Definitives über Ursache und Wirkung angenommen werden. Erhöhtes Fett, tierisches Eiweiß, Zucker und andere Faktoren verdienen ebenfalls Berücksichtigung. Es gibt Inkonsistenzen in den geografischen Daten, die eine geringe Aufnahme von Ballaststoffen mit Krankheiten in Verbindung bringen; Vielleicht sollten wir in diesen Inkonsistenzen nach Hinweisen suchen. Ungeachtet der Einschränkungen der vorliegenden Daten und der vielen Lücken in unserem Verständnis der möglichen Beziehung zwischen der Nahrungsaufnahme und Krankheiten beim Menschen stellt dieses Thema sicherlich einen wichtigen Bereich für die zukünftige Forschung dar. Die ausführlichen Tagungsberichte dieser Konferenz werden derzeit zur Veröffentlichung vorbereitet.

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